Serie: Bodenbeläge: Natürliche Ästhetik am Boden: Laminat, Parkett und Kork

Vier Wochen lang widmen wir uns in unserer neuen Serie dem Thema Bodenbeläge. Nachdem wir in der vergangenen Ausgabe über Teppichböden berichtet haben, geht es heute um Parkett, Laminat und Kork.

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  • Foto: epr/bona

  • Kaum von Echtholz zu unterscheiden: Laminatboden bietet eine große Dekorauswahl. Foto: tdx/haro

  • Da freuen sich gleich zwei Generationen: Kork kann in vielen Bereichen punkten, etwa bei Fußwärme, Trittschallschutz und Antistatik. Foto: BHW Bausparkasse

  • Edler Klassiker: Parkettboden überzeugt durch Natürlichkeit, Lang-lebigkeit sowie eine positive Ökobilanz. Foto: tdx/GD Holz e.V./holzvomfach.de


Natürlich schön: Parkettboden
Parkett gehört nach wie vor zu den edelsten und repräsentativsten   Bodenbelägen. Darüber hinaus ist das Naturmaterial sehr vielseitig.
 
Parkett unterscheidet man in Einschichtparkett aus Vollholz oder Mehrschichtparkett, dessen Deckschicht nur aus Vollholz besteht. Massivholzparkett wird in der Regel vollflächig verklebt und anschließend behandelt, was die Verlegung etwas aufwendiger macht und was wiederum eine gewisse Aufbau- höhe erfordert. Dafür punktet es mit seiner Wertigkeit, da es mehrfach renoviert und abgeschliffen werden kann.

Mehrschichtparkett, auch Fertigparkett genannt, kann schwimmend, also klebefrei, verlegt werden und wird vom Hersteller versiegelt geliefert. Die Stücke werden mit einem Klicksystem miteinander verbunden – was die Verlegung deutlich einfacher und auch für Nicht-Handwerker möglich macht. Die Lebensdauer ist allerdings kürzer, da Fertigparkett nicht so oft abschleifbar ist – vor allem bei günstigen Varianten kann die Nutzschicht aus Edelholz deutlich dünner sein.

Beim Parkettboden stehen zahlreiche Holzsorten zur Wahl – von Ahorn über Birnbaum, Buche und Eiche bis hin zu Zeder. Diese können auf unterschiedlichste Weise verlegt werden, ob klassisch als Ein-Stab-Parkett, im Fischgrätmuster oder mit Flechtstruktur.



Bei alledem sollten Käufer darauf achten, dass das Holz aus nachhaltiger Forstwirtschaft stammt. Dabei wird aus den Wäldern nur so viel Holz zur Herstellung entnommen, wie auch tatsächlich nachwächst. Insgesamt hat Parkettboden eine sehr positive Ökobilanz: Für Verarbeitung und Entsorgung wird deutlich weniger Energie benötigt als für andere Baustoffe, zum Beispiel Kunststoff. Die lange Lebensdauer sowie die Oberflächenbehandlung mit Ölen und ökologischen Lacken tun ihr übriges. Und: Ausgediente Holzelemente lassen sich oft noch weiter nutzen, etwa zur Herstellung von Spanplatten.

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