Garten: Der Frühling kann kommen: Workshop bei „Gabel & Spaten“ in Marl

MARL. In unserer Vestimmo-Ausgabe 6/2019 haben wir zwei Plätze für einen floralen Deko-Workshop des Marler Unternehmens „Gabel & Spaten“ verlost. Die Gewinnerin Sarah Pfeifer (r., Foto oben links) nahm nun in Begleitung von Julia Lankeit (beide aus Marl) an der „Frühlings-Werkstatt“ an der Langehegge in Drewer-Süd teil.

« »
1 von 2
  • Gewinnerin Sarah Pfeifer (links) aus Marl mit ihrer Begleitung Julia Lankeit. Foto: Rohkemper

  • Meike und Bernhard Rohkemper starteten „Gabel & Spaten“ 2017. Foto: Mühlenschulte

Gastgeberin Meike Rohkemper gibt den sechs Teilnehmerinnen des Workshops zu Beginn eine kleine Einführung in die von Nachhaltigkeit geprägte Veranstaltung. „Wir wollen den Leuten Saisonalität näherbringen“, sagt die 34-Jährige über das Konzept, das hinter „Gabel & Spaten“ steckt, mit dem sie sich 2017 mit ihrem Ehemann Bernhard Rohkemper (35) selbstständig gemacht hat.

„Wir wollen Euch dafür begeistern, dass es zu jeder Jahreszeit etwas gibt, womit sich Florales gestalten lässt“, eröffnet Meike Rohkemper die Frühlings-Werkstatt und stellt den Teilnehmerinnen gleich eine Vielzahl von Pflanzen vor, mit denen sie im Laufe des Nachmittags Glasgefäße schmücken und verschiedene Kränze herstellen werden. Da sind zum Beispiel Narzissen, Hyazinthen oder Tulpen. Dass diese Blumen noch gar nicht blühen müssen, um auf dem Ess- oder Wohnzimmertisch etwas herzumachen, beweisen am Ende des Kurses die zahlreichen ansehnlichen Exponate im Glas. Schichten aus Ton, Erde und Sand bilden die Grundlage für die „Kunst im Glas“.



Kreatives aus einfachen Naturmaterialien
Gewinnerin Sarah Pfeifer ist „Wiederholungstäterin“. Bereits im vorletzten Jahr habe sie einen Adventskranz-Workshop bei Gabel & Spaten besucht, verrät sie. Über den Frühlingskurs sagt sie: „Meike Rohkemper erklärt ganz toll, wie man aus einfachen Naturmaterialien etwas Kreatives machen kann – ohne viel Aufwand.“ Für ihr erstes Werkstück – das Glasgefäß – entscheidet sich Sarah Pfeifer für Moos als Grundlage und Tulpenzwiebeln und Hyazinthen als „Topping“. Außerdem stehen noch verschiedene Kranzarten auf der Tagesordnung des Workshops. Als Basis für ihren Legekranz wählen Sarah Pfeifer und Julia Lankeit Kastanienzweige, in die sie Weidenkätzchen einarbeiten. Lediglich die Tulpenzwiebeln befestigen sie mit Heißkleber, ansonsten kommen die Kursteilnehmerinnen komplett ohne solche Hilfsmittel aus. Garniert wird ihr Kranz mit Wachteleiern und Moos.

„Die Teilnehmer sind immer wieder begeistert davon, dass sie für die Kränze gar nicht so viel Draht benötigen“, sagt Meike Rohkemper. Und Draht ist nun mal kein nachhaltiges Produkt. Die Kränze, so die Kursleiterin, hielten in der Regel durch die angewendeten Wickeltechniken von selbst. (tom)



Wer Interesse an einem der kommenden Workshops der Rohkempers hat, kann sich hier informieren: www.gabel-spaten.de