Einrichtung: Nachhaltige Möbel aus Massivholz sind wahre Naturschützer

Rund 30 verschiedene heimische Holzarten kommen heute in der Möbelindustrie zum Tragen. Neben den Klassikern wie Buche und Eiche werden oftmals auch Obsthölzer wie Kirsch- und Apfelbaum verwendet.

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  • Foto: IPM/Decker

  • Massivholzmöbel mit LED-Lichttechnik setzen die Entertainment- systeme besonders schön in Szene. Foto: ipm/hartmann

  • Möbel aus Massivholz sind echte Umweltschützer, da sie klimaschädliches CO2 aus der Luft filtern. Foto: ipm/hartmann

Aber ganz gleich, für welche Holzart sich Endverbraucher entscheiden, der nachwachsende und natürliche Rohstoff Holz entzieht der Luft klimaschädliches Kohlenstoffdioxid und wandelt es in reinen Sauerstoff sowie in Kohlenstoff, welcher für das Baumwachstum benötigt wird, um. Möbel aus Massivholz sind also echte Umweltschützer“, so Andreas Ruf, Geschäftsführer der Initiative Pro Massivholz (IPM).  



Manch einer fragt sich jetzt, ob der Einsatz von Massivholz nicht die deutschen Waldbestände schmälert. Da die deutsche Forstwirtschaft gemäß dem vor über 300 Jahren entwickelten Nachhaltigkeitsprinzip unsere Wälder bewirtschaftet, wird nur so viel Holz aus dem Wald entnommen, wie das Ökosystem auch verträgt. Je mehr Produkte aus Holz gefertigt und mehrere Jahrzehnte genutzt werden, desto mehr Kohlenstoffdioxid wird aus der Luft gefiltert und im Holz gespeichert. Dies kann somit einen aktiven Beitrag bei der Dekarbonisierung leisten und schließlich wächst an den freigewordenen Stellen neuer Wald nach, welcher ebenfalls wieder die Luft reinigt. Somit unterstützt jedes Massivholmöbelstück aktiv den Naturschutz und erfüllt gleichzeitig seinen eigentlichen Zweck zum Beispiel als Stuhl, Bett oder Schrank.

„Die Sorge um einen Waldverlust ist umsonst“
Mit der Bundeswaldinventur (BWI) wird alle zehn Jahre der Waldbestand stichprobenartig analysiert und liefert eine Vielzahl von Daten und Kennwerten, denen die Wissenschaft sowie die Industrie wichtige Informationen entlocken können. Laut letzter BWI hatte der Wald einen Zuwachs von 122 Millionen Kubikmetern Holz, während lediglich 76 Millionen Kubikmeter geerntet wurden. „Da sich aber die Gesamtfläche des Waldes mit rund 31 Prozent der Fläche Deutschlands nur geringfügig vergrößert, wird somit der Wald immer dichter im Bestand. Daher ist die Sorge um einen Waldverlust umsonst“, so Ruf.

Fans von Musik und Filmen blättern für ihr Hobby gerne mal gutes Geld hin und kaufen sich hochpreisige Entertainmentsysteme. Ob als klangvolle Musikanlage für den unübertroffenen Sound oder in Form eines Heimkinos für wahre Filmgenüsse.



Daher ist es nur angemessen, solche teuren Anlagen auch in passendem Mobiliar wie Massivholzmöbeln zu platzieren“, meint Andreas Ruf und fügt hinzu: „Wertvolle Edellaubhölzer präsentieren diese Geräte erstklassig dank ihrer anmutigen Optik.“ Die Hersteller halten ein breites Spektrum an Designs und Holzarten bereit. So beinhaltet die technische Ausstattung von Massivholzmöbeln für den Entertainmentbereich zum Beispiel LED-Lichttechnik, die die Anlagen besonders schön in Szene setzt. Aber nicht nur die Lichttechnik bringt Farbe mit sich: Jedes Massivholz hat seine ganz eigene Farbgebung und Maserung und macht damit jedes Möbelstück zu einem Unikat.

Die edlen Holzarten sind auch durch ihre natürlichen Eigenschaften eine echte Bereicherung für das Wohnzimmer. „Oftmals ziehen beispielsweise Bildschirme durch die elektromagnetische Ladung umherschwirrenden Staub an. Massivholz besitzt hingegen die besondere Eigenschaft, keine elektrische Ladung aufzunehmen, und daher fällt das Staubwischen auf den Oberflächen besonders leicht. Gerade für Putzmuffel kann das bereits ein Grund für die Kaufentscheidung sein“, erklärt Ruf.

Feuchtigkeitsregulierung kommt frei Haus
Auch auf das Raumklima haben Massivholzmöbel einen positiven Effekt: Dank natürlicher Feuchtigkeitsregulierung ermöglichen sie den Bewohnern ein regelrechtes „Wohlfühlwohnen“. „Wem also der Wohnkomfort wichtig ist und wer auch sein Hobby richtig in Szene setzen möchte, der ist mit Massivholzmöbeln für das heimische Entertainmentsystem bestens beraten“, schließt Andreas Ruf. (ipm/rs)